Wenn die Haarpracht schwindet

Haarausfall

Rund 100 Haare pro Tag landen in unserer Bürste, wenn wir uns kämmen. Völlig normal übrigens. Problematisch wird es, wenn es mehr wird.

Haare- Sie bilden den perfekten Rahmen für unser Gesicht. Wir lieben sie bei Frauen üppig und voll. Bei den Männern darf es ruhig kürzer sein. Aber Glatze? Dabei leiden vor allem Männer an Haarausfall. Schon in jungen Jahren.

Die Ursachen von Haarausfall sind so vielfältig und komplex wie seine Therapien. Niemand möchte sein Stigma so offensichtlich mit sich herum tragen. Und doch hat bereits die Hälfte aller Männer ab 50 sichtbare Haarausfälle. Auch die Jüngeren sind betroffen. Was sich bereits mit Mitte Zwanzig als "Geheimratsecken" entpuppt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit in späteren Jahren zu lichtem Haupthaar führen.

Typisch Mann?
Der androgenetische Haarausfall
Männer sind viel häufiger vom androgenetischen Haarausfall betroffen als Frauen. Wer sich mit 50 mit einer Halbglatze herum plagen muss, kann seinen Genen die Schuld dafür geben. Bereits im Säuglingsalter ist festgelegt, wer im Laufe seines Lebens wie viel Haare verliert. Hat der Papa statt üppigem Haupthaar nur einen dürftigen Haarkranz, wird der männliche Sprössling in der Regel auch keine Wallemähne bekommen. Dieser typische „männliche“ Haarausfall, auch androgenetische Alopezia genannt, beruht auf einer genetisch bedingten Überempfindlichkeit des Haarfollikels gegenüber dem männlichen Hormon Testosteron. Dadurch verliert das Haar an Dicke und fällt nach und nach aus. Ausgefallene Haare kommen an der Stelle übrigens nie wieder! Die androgenetische Alopezia macht über 95 Prozent aller Haarausfälle aus.
Besonders auffällig: Die androgenetische Alopezia befällt nur die obere Kopfpartie. Der Haarkranz bleibt bestehen, weil es an dieser Stelle des Kopfes keine genetisch bedingte Überempfindlichkeit gibt.
Übrigens: Bei Frauen ist die androgenetische Variante in der Regel nur leicht ausgeprägt und tritt überwiegend erst nach den Wechseljahren ein. Dabei dünnt sich vor allem die Scheitelpartie ein. Zu einer Glatzenbildung kommt es überaus selten.

Es ist zum Haare raufen!
Der diffuse Haarausfall
Stress, Ärger und Belastung beeinflussen den Haarwuchs ebenso wie Schwangerschaften und Diäten. Menschen mit Eisenmangel leiden unter dünnem Haar aber auch Magersüchtige oder Schilddrüsenerkrankte. Beim diffusen Haarausfall fallen die Haare ohne lokale Begrenzung aus, dadurch wirken sie dünn und licht.
Übrigens: Diffuser Haarausfall tritt überwiegend bei Frauen auf!

nten Haare aus dem Haarkranz, der nicht vom Haarausfall betroffen ist, und verpflanzen diese auf die kahlen Stellen. Die Haartransplantation ist die einzige Möglichkeit, bereits verloren gegangene Haare zu „ersetzen“. Bei schwer betroffenen Frauen zahlen unter Umständen die Krankenkassen, da diese besonders unter dem Haarverlust leiden.

die redaktion

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