Die natürlichen Mixturen

Naturkosmetik

Naturkosmetik gilt wegen seiner naturbelassenen Inhaltsstoffe als gut verträglich. Schon die Frauen in der Antike benutzten die Schätze der Natur, um sich zu pflegen oder zu schminken.

Die geheimnisvollen, schwarz umrandeten Augen der Ägypterinnen im Altertum beeindrucken noch heute. In Zeiten von Kajalstiften und Eyeliner sind Smokey Eyes zwar nichts Besonderes mehr, aber damals, vor 5000 Jahren? Seitdem es Menschen gibt, greifen wir auf die Ressourcen von Mutter Natur zurück. Im Fall der Ägypterinnen war es eine Paste aus zerriebener Kohle, die mit Ölen und Wachsen angereichert war.

Die Naturkosmetik von heute beruft sich nicht mehr nur auf die besonderen Inhaltsstoffe. Sie möchte gleichzeitig auch den Ansprüchen von Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit gerecht werden, ein Statement, das auch politischen,ökologischen und ökonomischen Stellenwert hat.

Pflege durch natürliche Wirkstoffe
Ausschließlich natürlich vorkommende Substanzen wie pflanzliche Öle, Fette und Wachse, Kräuterextrakte oder ätherische Öle und Aromen aus kontrolliert biologischem Anbau oder Wildsammlung werden für die Herstellung von speziell deklarierter Naturkosmetik verwendet.

Ziel ist neben einer optimalen Hautverträglichkeit auch die umweltschonende Verarbeitung der Rohstoffe und eine recyclebare Verpackung des Endproduktes.

Naturkosmetik- welche Standards gelten?
Nicht alles, was als „Naturkosmetik“ verkauft wird, ist auch Naturkosmetik. Um „natürlich“ zu sein, müssen grundlegende Mindestanforderungen erfüllt werden.

Der Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und Körperpflegemittel e.V. kurz BDIH, hat für die Herstellung von Naturkosmetik wichtige Standards festgelegt:

  • Verarbeitet werden dürfen nur pflanzliche Rohstoffe
  • Tierische Rohstoffe sind erlaubt, sofern sie von Tieren produziert werden und nicht künstlich hergestellt worden sind (Milch, Honig)
  • Tierversuche sind nicht gestattet
  • Verboten sind synthetische Farbstoffe und Duftstoffe, Silikone und Erdölprodukte wie Paraffine
  • Pflanzliche und tierische Rohstoffe dürfen nicht radioaktiv bestrahlt werden

Um eine ausreichende Haltbarkeit zu gewährleisten, dürfen bestimmte Konservierungsstoffe wie Benzoesäure oder Sorbinsäure auch in Naturkosmetik eingesetzt werden.

Führende Hersteller halten die Menge der konservierenden Substanzen aber gering. Daher sind viele Naturkosmetik- Produkte nicht so lange haltbar.

die redaktion

 

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